Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Hier können Sie sich die Andacht als pdf-Datei herunterladen

 

Fürchtet euch nicht                                                                                     
Ein Gottesdienst zum Sonntag Lätare

zu Hause und mit allen –  durch den Geist verbunden

 

Kerze anzünden
Stille

 

Gebet

Gott, 

ich bin hier (wir sind hier) allein

und doch durch deinen Geist alle miteinander verbunden

Und so feiere ich, so feiern wir in deinem Namen Gottesdienst

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes

 

Aus Psalm 84 Neue Genfer Übersetzung

Wie schön sind doch deine Wohnungen, allmächtiger Herr!

 

Ich sehne mich von ganzem Herzen, ja, ich verzehre mich vor Verlangen nach den Vorhöfen am Heiligtum des Herrn. Mit Leib und Seele juble ich dem lebendigen Gott zu.

 

Selbst der Spatz hat ein Zuhause gefunden, die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen versteckt hat – nämlich bei deinen Altären, du allmächtiger Herr, mein König und mein Gott.

 

Glücklich zu nennen sind alle, die in deinem Haus wohnen dürfen, sie werden dich für immer preisen.

 

Glücklich zu nennen ist, wer seine Stärke in dir gefunden hat, alle die, deren Herz erfüllt ist von dem Wunsch, zu deinem Heiligtum zu pilgern.

 

Herr, du allmächtiger Gott, höre mein Gebet, schenk mir ein offenes Ohr, du Gott der Nachkommen Jakobs!

 

Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als tausend andere sonst. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als dort zu wohnen, wo die Gottlosigkeit herrscht!

 

Denn Gott, der Herr, ist unsere Sonne, er beschützt uns wie ein Schild. Gnade schenkt der Herr, und er lässt uns zu Ehren kommen. Denen, die aufrichtig ihren Weg gehen, enthält er nichts Gutes vor.

 

Allmächtiger Herr, glücklich zu nennen ist der Mensch, der auf dich vertraut!

 

Stille

 

Impuls zum Wochenspruch

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ (Joh 12, 24)

 

Stell dir ein Weizenkorn vor.
Wenn es in die Erde gelegt wird, aufgeht und wächst,
dann wird der Halm eine Ähre mit vielleicht 25 Weizenkörnern tragen.
Wenn alles klappt und so Gott will.
Für einen Quadratmeter Feld bräuchte ich 250 Weizenkörner.
Das heißt: Mit nur 10 Samen, die keimen, wachsen, reifen, bekomme ich so viele Weizensamen, um auf einen Quadratmeter Weizen auszusäen.
Nehmen wir einmal an, ich besitze 10 Weizensamen.
Ich säe diese 10 im zeitigen Frühjahr und ernte im Sommer des gleichen Jahres. Dann ernte ich im ersten Jahr 250 Weizenkörner.
Diese 250 Weizenkörner nehme ich im zweiten Jahr, säe sie aus und ernte davon 6250 Weizenkörner.
Diese Weizenkörner nehme ich im dritten Jahr,
säe sie aus und ernte 156.250 Weizenkörner.
Und schon habe ich im vierten Jahr so viele Weizenkörner zusammen, um auf mehr als einen Hektar  Weizen auszusäen.
Mit Geduld, ein wenig Glück, Ausdauer und einiger Arbeit werden aus 10 Weizenkörnern so viele, dass sie für mehr als einen Hektar Land reichen würden.

 

In dem kleinen Weizenkorn schlummert ein schier unendliches Potential. Aber es entfaltet sein Potential nicht,
wenn es in der Saattüte bleibt.
Dort mag es schön sein und behaglich. Es ist unter seinesgleichen.
Das Weizenkorn ist bei anderen Körnern. Es lebt nicht so richtig. Es ist aber auch nicht tot. Eher in einer Art Dämmer. Aber es trägt das Potential zum Leben in sich. Das Potential zu einem Leben in Fülle. Aber das Potential entfaltet es nicht, wenn es bei seinesgleichen in der Saattüte bleibt. Es muss hinaus. Ins Weite, aufs Feld.

 

Und so ist das auch mit unserer Hoffnung, die wir aus Gott schöpfen.
Wenn wir sie für uns behalten, wenn die Hoffnung in unserer privaten
Saattüte bleibt, dann wird sie ihr Potential nicht entfalten.
Die Hoffnung, die Gott schenkt, muss hinaus in die Welt,
muss unter andere Menschen. Dann wird sie weiter wachsen wie
das Weizenkorn. Wir haben genug Hoffnung für die ganze Welt.
Darum: Wenn du Hoffnung in dir trägst,
dann sage und trage sie weiter.
Das ist heute wichtiger denn je. Rufe einen Menschen an,
schreibe einen Brief oder Karte und verteile die Hoffnung,
damit sie wächst und Frucht bringt.

 

Amen

 

 

 

Fürbitt-Gebet

 

Jetzt, mein Gott, täten Engel gut.

An unserer Seite und um uns herum.

Denn wir brauchen Mut.

Und Phantasie.

Und Zuversicht.

Darum: Sende deine Engel.

 

Zu den Kranken vor allem.

Stille

 

Und zu den Besorgten.

Stille

 

Sende deine Engel zu denen,
die anderen zu Engeln werden:

Ärztinnen und Pfleger,

Rettungskräfte und Arzthelferinnen,

alle, die nicht müde werden, anderen beizustehen.

Stille

 

Sende deine Engel zu den Verantwortlichen

in Gesundheitsämtern und Einrichtungen,

in Politik und Wirtschaft.

Stille

 

Jetzt, mein Gott, tun uns die Engel gut.

Du hast sie schon geschickt.

Sie sind ja da, um uns herum.

Hilf uns zu sehen, was trägt.

Was uns am Boden hält
und mit dem Himmel verbindet,

mit dir, mein Gott.

Denn das ist’s, was hilft und tröstet.

Jetzt und in Ewigkeit.

Amen.

 

 

 

 


 

Vaterunser

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

 

 

Segen

(eventuell Hände zum “Segenskörbchen“ falten)

Gott segne uns und behüte uns

Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns 

und sei uns gnädig

Gott erhebe sein Angesicht auf uns 

und schenke uns Frieden

Amen.

 

Stille

Kerze auspusten

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?